Віталій Кличко: пожежа під Чорнобилем "під контролем" (RTL)

25.04.2020 19:09

Коронавірус та лісові пожежі викликають занепокоєння в мера Києва (нім.)

Klitschko als Krisenmanager gefordert

Als hätte Vitali Klitschko wegen der Corona-Pandemie nicht schon genug zu tun, macht dem Kiewer Bürgermeister ein zweiter Krisenherd zu schaffen. Ein Brandherd, um genau zu sein. Denn nahe Tschernobyl brennt es in den Wäldern. In dem Atomkraftwerk war am 26. April 1986 ein Reaktor explodiert – die größte Katastrophe in der Geschichte der Kernenergie. Immerhin: Klitschko gibt fürs Erste vorsichtig Entwarnung.

"Das Feuer kann jede Sekunde zurückkommen"

"Der Sarkophag (eine Schutzhülle aus Stahl und Beton über dem havarierten Reaktorblock, d. Red.) ist sehr geschützt, hier gibt es überhaupt kein Risiko", sagte der 48-Jährige im Interview mit RTL und ntv. "Das sind nicht meine Worte, sondern die der Fachleute."

Das einzige Risiko seien "die verstrahlten Bäume", außerdem könne der Staub nach dem Feuer lange in der Luft bleiben. Die Brände seien momentan zwar "unter Kontrolle", so Klitschko. In Kiew – Luftlinie 108 Kilometer von Tschernobyl entfernt – spürten die Einwohner dennoch Feuergeruch.

Gebannt sei die Gefahr nahe des Atomkraftwerks ohnehin nicht, warnte Klitschko. "Das Wetter bleibt sehr trocken, die Gefahr in der Ukraine und der Tschernobyl-Zone ist noch da. Das Feuer kann jede Sekunde zurückkommen."

Vater Klitschko starb an Tschernobyl-Spätfolgen

Vitali (l.) und Wladimir Klitschko mit ihren Eltern
Vitali (l.) und Wladimir Klitschko mit ihren Eltern   © picture alliance

Für Klitschko ist die Tragödie von Tschernobyl auch eine ganz persönliche. Vater Wladimir, damals Offizier der sowjetischen Luftwaffe, war als einer der Ersten am Unglücksort – und der Strahlung nahezu schutzlos ausgesetzt.

"Damals hat mein Vater wirklich gegen diese Gefahr gekämpft, diese Strahlungsgefahr durch die Explosion in Tschernobyl. Heute wissen wir, wie gefährlich das 1986 war. Er hat sich viel Mühe gegeben und leider Jahre später mit seinem Leben dafür bezahlt", erzählte der langjährige Weltmeister im Schwergewicht.

2011 starb der Vater der Klitschko-Brüder mit 64 Jahren an einem Krebsleiden - wahrscheinlich die Spätfolge seines Tschernobyl-Einsatzes.

RTL

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